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LAGE

Am Eingang in das Brandberger Tal in Mariathal liegt die Basilika zum hl. Dominikus.


GOTTESDIENSTE

 

Bilder

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GRÜNDUNGSLEGENDE

Ein gewisser Ritter Berthold von Fruntsperg wollte seinen Bruder zur gemeinsamen Jagd wecken. Zu diesem Zwecke spannte der seinen Bogen und zielte auf das Schlafkammerfenster. Unglücklicherweise öffnete just in diesem Moment der Bruder sein Fenster und stürzte - vom Pfeile tödlich getroffen - vom Balkon. Von Gewissensnot durchdrungen irrte Berthold in den unbesiedelten Wäldern am Ausgang des Brandenberger Tales umher. Plötzlich fand er an einem Baume das Bild der schmerzhaften Muttergottes. Genau an dieser Stelle ließ Berthold das Kloster Mariathal errichten.
Das wundertätige Marienbild wird noch heute in der Gnadenkapelle der Pfarrkirche verehrt und jeden 13. des Monats während der Wintermonate findet eine große Wallfahrt mit Lichterprozession statt. Eine Abbildung der legendären Auffindung durch Ritter Berthold von Fruntsperg ist an der Säule links vor der Gnadenkapelle angebracht. Auch in unserer Schule im Altbau gegenüber dem Stiegenaufgang wird diese Legende künstlerisch dargestellt.

GESCHICHTE

Am Eingang in das Brandenberger Tal in Mariathal liegt die Pfarrkirche zum hl. Dominikus.
Aus dem Stiftsbrief von Mariathal ist zu erfahren, dass im Jahre 1267 die Ritter Konrad und Friedrich von Fruntsberg, Besitzer von Schloss Matzen, im Auftrag ihrer Eltern eine Kirche zu ihrer Begräbnisstätte errichten sollten.
Sie holten Dominikanerinnen aus Altenhohenau in Bayern ins Kloster, damit diese die Kirche betreuen und für das ewige Heil der Verstorbenen Fruntsberger beten sollen. Die Gruft des Rittergeschlechts befindet sich noch heute im Altarraum.
Als Mitte des 15. Jahrhunderts die Fruntsberger nach Mindelheim im Süddeutschen Raum auswanderten, ging das Kloster samt umliegender Besitztümer in den alleinigen Besitz der Dominikanerinnen über.
Im Jahre 1682 zerstörte ein Brand den Großteil des Gotteshauses. Der Baumeister restaurierte im barocken Stil, der in unserer Gegend eher selten war und sich der Klassik näherte.
Mit der Innanausstattung war der Meister an den Dominikanerorden gebunden, welcher sich mit schwarz gold schmückte.